Die mühsame Bergung der St.Pardan



Im kalten Winter Anfang 1983 strandete auf Juist der Fischtrawler St.Pardan aus Hull in England. Ein Schlepper sollte sie ursprünglich nach Bremerhaven in die Werft bringen, doch ein Sturm zog auf, brachte eine Sturmflut mit entsprechend hohen Wasserständen und sorgte dafür, daß sich die St.Pardan losriß und an der Bill "an Land ging", strandete.

spülsaugerDie Sturmflut hatte das Schiff so hoch auf den Strand gelegt, daß an ein normales Freischleppen nicht zu denken war. Es mußte also eine Rinne geschaffen werden, durch die der Pott dann bei Flut freigeschleppt werden könnte. Das war jedoch im Winter mit den dazugehörigen Stürmen gar nicht so einfach und der normale Wechsel von Ebbe und Flut erschwerte das ganze Unterfangen zusätzlich.

spülsaugerVerschiedene Versuche von deutscher Seite aus schlugen fehl und so kam ein Holländer zum Einsatz mit einem selbstkonstruierten und selbstgebauten Spül-sauger, der sogar noch bei einer Wassertiefe von 1,50 Meter arbeiten konnte.

7 ruhige Tage würde man brauchen, ohne Stürme und besonders hohe Fluten. Aufgrund all dieser Gegebenheiten lag die St.Pardan fast 3 Monate am Strand, bevor es gelang, sie durch eine künstlich geschaffene Rinne wieder frei zu schleppen. Da sich diese entgültige Befreiung in der Nacht vollzog, gibt es davon leider keine Aufnahmen. Der Film dokumentiert jedoch die ganze Aktion von Anfang bis zum letzten Tag. (Länge: ca. 51 Minuten)

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